
Im Rahmen der Enddarmspiegelung erfolgt neben der Lokalisation des Tumors auch die Beurteilung der Eindringtiefe sowie des Lymphknotenstatus (ob der Tumor bereits in die Lymphknoten gestreut hat oder nicht).
Mit Hilfe des hochauflösenden Ultraschalls lassen sich die unterschiedlichen Schichten des Enddarms darstellen. Erst dies ermöglicht, dass sich im Falle eines bösartigen Geschwürs im Rektum die Eindringtiefe in die unterschiedlichen Schichten bestimmen lässt. Ein großer Vorteil ist die 360° Darstellung des Rektums, die eine genaue Übersicht ermöglicht. Entsprechend der Eindringtiefe und der Beurteilung des Lymphknotenstatus lässt sich dann das Stadium des Tumors festlegen. Die hohe Auflösung ist jedoch mit einer zu geringen Eindringtiefe verbunden, sodass das Vorliegen möglicher Fernmetastasen nicht beurteilt werden kann.
Georg-August-University Goettingen
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